Weihnachten20

Sehr geehrte Vereinsmitglieder mit Familien und Freunde, 

ein bewegtes Jahr 2020 des Bürgervereins Schönenberg e.V. geht zu Ende.

Die herausfordernde Situation durch eine Pandemie bleibt und wirkt sich weiterhin auf die Gestaltung der Aktivitäten des Bürgervereins aus.

Eigentlich bedanken wir uns an dieser Stelle für Eure Besuche auf unseren vielen Veranstaltungen.

In diesem Jahr wurden wir leider in unserer Motivation, erneut das Zusammenleben in Schönenberg interessanter zu gestalten, ausgebremst.

Stolz sind wir, dass unter den geltenden Verordnungen die Mitgliederversammlung kombiniert mit dem Nachbarschaftsfest und die Herbstwanderung stattfinden konnte.

Damit der weihnachtliche Gruß in diesem Jahr nicht so dürftig ausfällt haben wir uns überlegt einen Wunschzettel an den Weihnachtsmann zu richten.

Hierin wünschen wir uns für 2021:

  • ·         Solidarität aller Menschen füreinander und miteinander
  • ·         Viele Gleichgesinnte auf der Pflanz- und Hobbytauschbörse am 25.04.2021
  • ·         Die Fortführung des Pfingsteiersingens an Pfingstsamstag
  • ·         Das Nachholen der 40 Jahrfeier des BVS auf dem jährlichen Sommerfest mit Pauken und Trompeten am Sonntag, den 27.06.2021
  •          am Samstag, den 26.06.2021 ein Public Viewing der Achtelfinalspiele der Europameisterschaft samt musikalischer Unterhaltung 
  • ·         Unsere Mitgliederversammlung mit anschließendem Reibekuchenessen auf dem Nachbarschaftsfest am 27.08.2021
  • ·         Unserem Herbstausflug am 09.10.2021 mit einem interessanten Ausflugsziel
  • ·         Gemeinsame Treffen auf dem lebendigen Adventskalender ab dem 27.11.2021

Zum Schluss noch eine Weihnachtsgeschichte zum Verweilen:

Der Wegweiser

Es war gut, dass der Wegweiser da stand. Denn wer hätte den Leuten, die auf der Landstraße daherkamen und nicht wussten, ob sie gerade oder nach rechts gehen mussten, den Weg zeigen sollen?

Um den Wegweiser herum, auf der Wiese, standen die allerschönsten Blumen. Im Frühling Himmelsschlüsselchen, im Sommer Vergissmeinnicht, Butterblumen und weiße Margareten. Durch die Wiese floss ein kleiner Bach, über den Blumen flatterten gelbe, braune, und blaue Schmetterlinge, und die kamen auch zu dem Wegweiser zu Besuch und setzten sich auf seine Arme.

Aber denen allen brauchte der Wegweiser den Weg nicht zu zeigen; sie wussten ihn schon von ganz alleine. Auch den Vögelchen nicht, die ihn besuchten.

"Tschip tschip – was stehen Sie eigentlich hier immerzu wie ein Storch auf einem Bein, mit ausgebreiteten Flügeln?" fragte ihn einmal ein frecher Spatz. "Haben Sie kein Nest und keine Jungen, die Sie füttern müssen?"

"Ich zeige den Menschen den richtigen Weg", sagte der Wegweiser.

"Tschip tschip tschip – richtigen Weg zeigen! Müssen die Menschen dumm sein! Ich finde ihn immer", sagte der Spatz. Der Wegweiser antwortete nichts. Er dachte sich sein Teil. Er unterhielt sich lieber mit den Sonnenstrahlen, mit dem Mond und den glitzernden Sternlein, die des Abends über ihm standen. Ja – der Mond und die Sterne, das waren seine ganz besonderen Freunde. Still standen sie wie er und zeigten auch den Leuten den richtigen Weg. Und der Mondschein, der warf ihm einen silbernen Mantel um, sagte ihm, nun sähe er aus wie ein Märchenprinz, und erzählte ihm Geschichten von seinen Reisen.

"Ja – ohne den Mondschein stünde ich doch hier recht einsam", dachte der Wegweiser. Aber er hielt tapfer aus. Manchmal taten ihm seine Arme ein bisschen weh von dem ewigen Steifhalten. Aber:

Nach Finkenbach 3 km

Nach Walddorf 5 km

Tag für Tag sagte er es den Leuten, die vor ihm stehen blieben und ihn nach dem Wege fragten. Tag für Tag stand er in der glühendsten Hitze, beim schlimmsten Regenwetter und wenn es so kalt war, dass von den Menschen aus den Tüchern und Kapuzen kaum die Nasenspitzen herausguckten.

Manchmal rüttelten und schüttelten die Herbst – und Winterstürme an ihm. Sie packten ihn mit aller Gewalt und wollten ihn durchaus auf die Erde werfen. Aber fest blieb der Wegweiser auf einem Bein in der Erde stehen. "Nein – ich darf nicht umfallen – ich muss stehen bleiben und den Menschen den richtigen Weg zeigen. Das ist meine Arbeit auf dieser Welt", sagte er.

Eines Morgens tanzten weiße Schneeflocken um ihn herum. Die woben – ganz heimlich und leise – aus tausend winzigen Glitzersternchen ein Krönlein und setzten es dem Wegweiser auf. Niemand auf der Erde merkte, dass es eine Krone war. Aber der Mond und die Sterne – die wussten es. (Sophie Reinheimer)

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein Frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in Neue Jahr 2021

Ihr Vorstand des Bürgerverein Schönenberg e.V.

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